Pränatale Diagnostik Dr. med. John Hartung

Vorgehensweise

Unser Fachwissen wird Ihnen zu Gute kommen.

Viele Eltern möchten bereits vor der Geburt ihres Kindes wissen, ob alles in Ordnung ist. Dies ist in jedem Fall sinnvoll, denn zum einen ist es beruhigend zu erfahren, dass es dem Kind gut geht (und eine beruhigte Mutter ist immer gut fürs Ungeborene). Zum anderen können durch die frühzeitige Erkennung einer Gefährdung des Kindes in vielen Fällen therapeutische Maßnahmen eingeleitet bzw. entsprechende Konsequenzen gezogen werden.

Aber fangen wir vorne an: Jeder Besuch bei uns beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Wir klären die Patientin (und gegebenenfalls ihren Mann) auf, welche Untersuchungen wir anbieten – eigentlich alle nach heutigem Stand der Forschung und der technischen Entwicklung möglichen – und fragen sie, welche sie durchführen lassen möchte. Aufgrund vorheriger Schwangerschaften, ihres Berufs, ihres Alters oder ihrer religiösen Einstellungen haben viele Frauen sehr genaue Vorstellungen davon. Wir geben Empfehlungen, was aus unserer Sicht als Experten ratsam wäre, und entwickeln gemeinsam mit der Patientin ein individuelles Untersuchungskonzept. Die endgültige Entscheidung trifft die Frau aber natürlich selbst.

Die heutigen Methoden der Pränataldiagnostik erlauben bereits vor der Geburt, viele Erkrankungen, Schädigungen oder Fehlbildungen eines Kindes festzustellen. Der Pränatalmedizin und Neonatologie stehen dann eine ganze Reihe von therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung, die in einem solchen Fall eingeleitet werden können. Auch verbessert es die Prognosen eines Kindes mit einer Fehlbildung um ein vielfaches, wenn es in einer Spezialklinik geboren und sofort operiert wird.

Was wir mit unseren modernen Untersuchungsmethoden herausfinden können, sind aber nicht nur leichte oder schwere Fehlbildungen. Auch der Stand der Ernährung und Durchblutung des Ungeborenen kann diagnostiziert werden, um nur zwei Dinge zu nennen. Gerade in solchen Fällen können durch schnelles Handeln schwere Folgen vermieden werden.

Allerdings müssen wir auch zugeben, dass die Pränataldiagnostik ihre Grenzen hat und nicht immer alle Erkrankungen oder Fehlbildungen erkannt werden können. Das erfreut uns nicht, es ist aber unsere Pflicht, dies hier ganz deutlich zu sagen.


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